2025

Projekte 2025

Inklusives Theater für Alle

Zeitraum: 01.06.2024 – 31.05.2026


Menschen mit Behinderung und junge Geflüchtete haben Schwierigkeiten, Zugang zu Bildungseinrichtungen und kulturellen Angeboten zu finden, da diese weniger auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten sind.

Ziel dieses Projektes ist es die Rahmenbedingungen für eine künstlerische Ausbildung für Menschen mit Behinderung und junge Geflüchtete anzuschauen und in der Praxis zu unterstützen. Es gibt beispielsweise nur sehr wenige Kultureinrichtungen und Schulen die Menschen mit Behinderungen aufnehmen oder jungen Geflüchteten eine Chance geben. Wir wollen die Bedarfe, Rahmenbedingungen der beruflichen kreativen Ausbildungsmöglichkeiten bundesweit herausfinden und dann ein Konzept entwickeln, wie man beispielsweise eine inklusive Schauspielschüler*innen vorbereiten könnte und sollte auf dem Weg in eine Schauspielschule.

Die Thematik soll mehr in die Öffentlichkeit und die Einrichtungen, durch das Projekt inklusiver werden.Chancengleichheit soll gefördert werden, im Projekt, besonders in der Kulturszene.

Menschen mit Behinderung haben nicht nur das Recht auf Teilhabe in der Arbeitswelt, sondern auch in der Kultur. Seit 2009 ist die Chancengleichheit in Deutschland festgeschrieben. Die Praxis zeigt uns, dass es viel Handlungsbedarf gibt. Junge Menschen mit einer Behinderung haben wie Nichtbehinderte Träume und Wünsche was ihre Zukunft und ihre berufliche Tätigkeit angeht. Oftmals werden Menschen mit Behinderung aufgrund von Vorurteilen und Ängsten in kreativen Berufen abgelehnt oder sie fühlen sich aufgrund fehlender barrierefreier Strukturen nicht willkommen. Junge Geflüchtete haben ebenfalls Hürden zu nehmen und Barrieren, wie Sprachprobleme und Anerkennung von Vorkenntnissen und offizieller Nachweise.

Die gesellschaftliche Herausforderung besteht darin, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der ALLE jungen Menschen die gleichen Chancen erhalten, ihre künstlerischen Talente zu entwickeln und ihre Berufsträume zu verfolgen.



ANMELDUNG FÜR DAS PROJEKT HIER

www.level11projekt.de

Projekt „Theater auf Rädern“

gefördert von Aktion Mensch.

Projektzeitraum 15.05.2023 – 14.11.2025



Das Projekt „Theater auf Rädern“ richtet sich an 3-18jährige Kinder und Jugendliche, die in einer öffentlichen Bremer Einrichtung untergebracht sind. Es ist ein mobil aufsuchendes kostenloses Angebot um dieser Zielgruppe kreative Mitmachprogramme anzubieten, angepasst an ihre Bedürfnisse. Es zielt darauf ab Kindern und Jugendlichen in diesen besonderen Lebensumständen Teilhabe zu ermöglichen und über die Mittel des Theaters ihren Zugang zur eigenen Kreativität zu erleichtern und zu verbessern sowie auf theaterpädagogische Weise an Themen zu arbeiten, die ihnen helfen sollen die belastende Situation besser zu meistern.

Die Angehörigen sollen ebenfalls angesprochen und einbezogen werden im Projekt. Besonders die jüngeren der Zielgruppe, die 3-6jährigen, werden nicht ohne sie teilhaben können, denn sie benötigen Unterstützung und Ansprache.

Die Einrichtungen sind Flüchtlings- und Übergangsheime, die meist in den benachteiligten Stadtteilen liegen. Die AWO Bremen ist der größte Träger und hat der Zusammenarbeit für dieses Projekt gerne zugestimmt.

„Wir sind ALLE besonders!“

gefördert von Aktion Mensch.

Das Projekt „Wir sind ALLE besonders!“ kann bis 2026 weitergeführt werden.


Seit 2009 ist die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen in Deutschland festgeschrieben. Wie das in der Praxis konkret aussehen soll, bleibt allerdings weitgehend offen. Darum ist das zivilgesellschaftliche Engagement aller Bürger wichtig. Denn nur, wenn auch im Alltag Inklusion wirklich gelebt wird, sei es zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Schule, beim Sport oder im Kulturbetrieb, wird gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zur erfahrbaren Normalität.

In der Realität sieht es leider ganz anders aus. Soziale Isolation ist ein großes Problem dieser Menschen.

Unser neues Angebot richtet sich konkret an 6 - 27jährige Menschen mit Behinderung möglichst mit einem Migrationshintergrund. Sie können geistige, körperliche, psychische und/oder sinnesbezogene Beeinträchtigungen haben und/oder chronischer Erkrankungen sowie unterschiedlicher kultureller Herkunft und sexueller Ausrichtungen sein.

Als Ziel sollen sie mit nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen gemeinsam an Projekten arbeiten und im Besten Fall an einer Ferienfreizeit und/oder einer internationalen Begegnung teilnehmen. Soziale Kontakte knüpfen, sich selber besser kennenlernen und aus der Isolation herauskommen.

Das Projekt zielt darauf ab junge Menschen mit Behinderungen aus dem Raum Bremen und in besonderen Lebensumständen den Zugang zu Kunst zu erleichtern und zu verbessern.

Film ab – mein Leben in Bremen

01.08.2024 - 30.06.2025


Die Integration von ukrainischen Geflüchteten betrifft die Gesellschaft insgesamt. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine flohen viele Familien nach Deutschland. Das medienpädagogische Projekt "Film ab - mein Leben in Bremen!" soll authentisch erforschen und filmisch erzählen wie Ankommen und Integration gelingen kann. Das Projekt richtet sich an bis zu 20 junge ukrainische Jugendliche. Einerseits sollen sie selber vor der Kamera über ihre Integration in Bremen sprechen und andererseits wird die Projektgruppe ukrainische junge Schauspieler des Theater 11 und ihre Angehörigen begleiten und befragen.Für diese Schauspieler ist das Theater 11 mehr als nur ein Hobby. Es gibt ihnen Sicherheit, Gemeinschaft und kulturelle Verbundenheit. Das Ziel dieses Projekts ist es, ein Videoprojekt über Integration zu machen und ein Video zu erstellen, welches zeigt, wie Theater wirken kann – künstlerisch, sozial und psychologisch.Die Partizipation der Teilnehmer*innen spielt eine wichtige Rolle. In alle Schritte wird die Projektgruppe einbezogen bis hin zur Fertigstellung des Videos. Sie werden die Fragen für die Interviews erarbeiten und im gesamten Projekt lernen sie weitere Skills wie Gefahren und Nutzen im Internet, wie schütze ich meine Daten und generell Technik und Videoprogramme zu bedienen.Das Thema Integration von Geflüchteten so hautnah zu erleben von unmittelbar Betroffenen ist ein spannendes Thema und wichtig, gerade in Zeiten wo sich viele von der Ukrainehilfe abwenden. Generell soll das Video Integrationsarbeit sichtbar machen und über die Präsentation vor der Presse soll das Video und das Thema wieder mehr in den Focus gerückt werden. Da die jungen Geflüchteten an allen Schritten beteiligt sind, ist das Projekt sehr authentisch.

InCamp Inklusive Jugendbegegnung

Zeitraum 03.07. – 10.07.2025



Im Juli 2025 planen wir ein achttägiges internationales inklusives Treffen junger Menschen mit und ohne Behinderung zum „InCamp 2025“.
Die Gruppen reisen aus vier verschiedenen europäischen Ländern an. Das „InCamp“ findet in Oldenburg (Theater Wrede) statt, für 30 junge Teilnehmer\*innen bis 27 Jahre.

Das „InCamp 2025“ bietet eine einzigartige Gelegenheit zum intensiven interkulturellen und inklusiven Austausch. Junge Menschen mit und ohne Behinderung kommen zusammen, um voneinander zu lernen, gemeinsam kreativ zu arbeiten und neue Perspektiven kennenzulernen.

Im Mittelpunkt des Camps stehen verschiedene inklusive Workshops und praxisorientierte Masterclasses, die von professionellen Künstler*innen, Pädagog*innen und Aktivist\*innen aus unterschiedlichen Ländern Europas geleitet werden. Dabei liegt der Fokus auf Theater, Performance, Musik, Bewegung und digitalen Ausdrucksformen – mit besonderer Berücksichtigung inklusiver Arbeitsmethoden.

Die Teilnehmenden können ihre individuellen Talente einbringen, neue Fähigkeiten entdecken und sich mit Gleichaltrigen aus anderen Kulturen und Lebensrealitäten vernetzen. Das Programm fördert nicht nur die persönliche Entwicklung und kreative Selbstentfaltung, sondern stärkt auch das Bewusstsein für Vielfalt, Teilhabe und Barrierefreiheit im internationalen Kontext.

Durch die Begegnung von jungen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – sowohl kulturell als auch im Hinblick auf ihre Fähigkeiten – entsteht ein Raum des gegenseitigen Respekts, der Empathie und der gemeinsamen Gestaltung.

Sommer Camp 2025

Zeitraum 21.07.-31.07.2025 in der Sächsischen Schweiz


Das Feriencamp richtet sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung aus den benachteiligten Stadtteilen Bremens. Es handelt sich meist um junge Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchterfahrung. Das Camp bietet Raum für kreative, pädagogische und Gemeinschaft stiftende Aktivitäten. Im Mittelpunkt steht die Frage „Was sind meine Ziele im Leben? Welcher Beruf könnte zu mir passen?“ und "Bremen ist bunt - was bedeutet das eigentlich?"
Wir bemühen uns aktuell um Spenden um die Teilnahme so günstig wie möglich zu halten für die Teilnehmer*innen.

„Die Welt beginnt bei mir“

Projektzeitraum 01.07.2023 – 31.12.2025

Förderung über Bundesmittel „Kultur macht STARK!“

„Mein Land – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.


Projekttitel: „Die Welt beginnt bei mir“

Projektpartner: Oberschule an der Helsinkistraße und Sportgarten Bremen


Die Bündnispartner Integration durch Kunst, Sportgarten Bremen und Oberschule an der Helsinkistraße führen gemeinsam in drei Durchläufen für jeweils 30 Kinder und Jugendliche das Medienprojekt "Die Welt beginnt bei mir" im Bereich Selbstreflexion und Traumabewältigung durch. Das Projekt soll medientechnisch an das bereits abgeschlossene Projekt „my planet – ich kann was bewegen“ (ebenfalls im Rahmen von Mein Land gefördert) anknüpfen und die dort gewonnen Kenntnisse und Erfahrungen werden in dieses Projekt einfließen. „Die Welt beginnt bei mir“ ist ein in sich geschlossenes Einzelprojekt in mehreren Phasen.

Alle Menschen benötigen Kompetenzen, um auch im virtuellen Raum erfolgreich mit anderen zusammen zu arbeiten und sowohl verbale als auch nonverbale Botschaften richtig zu interpretieren. Ohne sie geht es nicht. Anwendung digitaler Formate wird ein Lernthema sein und wie man sie richtig zur Kommunikation nutzt. Körpersprache, Gestik und Mimik sind hier ganz wichtige Elemente. Schüler*innen erlebten durch die Pandemie u.a. Home Schooling. Gerade Schüler*innen mit wenig Erfahrungen am Computer und wo Eltern nicht helfen konnten hatten viele Hemmungen sich in diesem Format zu beteiligen.

Die Teilnehmer*innen werden innerhalb von drei großen Praxisphasen das Projektthema anhand von medialen Hilfsmitteln erforschen, ausarbeiten und anschließend eine Präsentation vorbereiten. Der erste Durchlauf ist gerade in der Endphase und die Präsentation ist geplant am 23. + 24.03.2024 in den Räumen an der Friedrich-Karl-Straße 54, 28205 Bremen.

Meine ersten Schritte als inklusive Schauspieler*in und Tänzer*in

Projektzeitraum 01.01.2024 – 31.12.2025 gemeinsam mit dem Projektpartner aus Spanien


Ziel dieses Partnerschaftsprojektes ist es die Rahmenbedingungen für eine künstlerische Ausbildung für Menschen mit Behinderung anzuschauen und in der Praxis zu unterstützen. Es gibt nur sehr wenige Kultureinrichtungen und Schulen die Menschen mit Behinderungen aufnehmen.

Wir wollen gemeinsam an den Rahmenbedingungen arbeiten wie man beispielsweise eine Schauspielschüler*in vorbereiten könnte und sollte, vor dem Schritt in eine Schauspielschule/Tanzschule.

Menschen mit Behinderungen sind es nicht immer gewohnt sich durchzubeißen. Innerhalb der Gesellschaft wird ihnen oft gesagt: „Du kannst das nicht, ich werde es für dich tun.“ Verantwortlichkeiten werden aus den Händen genommen. Menschen mit Behinderungen müssen oft viel aufholen. Sie konnten (leider noch) nicht von Jugend an zu Theatern, Ballettschulen, Konservatorien gehen, um ihre Talente zu entdecken und zu entfalten. Deshalb haben sie noch viel zu lernen, bevor eine Ausbildung möglich ist. Fertigkeiten, Verantwortlichkeiten und die richtigen Einstellungen als professioneller Künstler*in lernen sie im Tun. Inklusives Tanzen und darstellendes Spiel hat nichts mit Wohltätigkeit zu tun.

Es geht um Gleichwertigkeit: Alle Künstler*innen geben einen gleichwertigen Input. Der wichtigste Wert ist Professionalität, die von allen Parteien erwartet wird. Diese Angebote gibt es viel zu wenig in Europa und mit dem Projekt "Meine ersten Schritte als inklusive Schauspieler*in und Tänzer*in" wollen wir als Partner voneinander lernen und Strategien entwickeln und uns für inklusive Theater- und Tanzausbildung stark zu machen.

Die Erfahrungen aus einem anderen Land ermöglichen andere Perspektiven und Sichtweisen. Es ist immer gut von "Best Practice" zu lernen und sich auszutauschen.

Der Blick über die Grenze stärkt die eigenen interkulturellen Kompetenzen und erweitert unsere Netzwerke und persönlichen Kontakte.

Das Ziel wird ebenfalls sein eine Art Leitfaden zu erstellen um die Ergebnisse festzuhalten und sich daran zukünftig zu orientieren.

Es sind drei persönliche Treffen geplant im Projektzeitraum.

Internationale Jugendbegegnung

03.01. – 07.01.2025  „Parallel - online/offline“ in Bremen

 

Die große internationale Jugendbegegnung mit Jugendgruppen aus 6 europäischen Ländern fand wieder in Bremen statt.

In diesem Jahr ging es um die digitale Welt von jungen Menschen. Einerseits ein Segen mit vielen Möglichkeiten andererseits eine Gefahr für die mentale Gesundheit über Mobbing und ständiges Vergleichen sowie das Prinzip des Algorithmus.

In den Tagen in Bremen haben wir meist in gemischten Kleingruppen gearbeitet und neben dem großen Thema der digitalen Welt gab es kreative Auflockerungseinheiten für die Teilnehmer*innen aus Finnland, Bulgarien, Rumänien, Estland, Tschechien und Deutschland.

Ebenfalls wurden mit den TN die digitale Welt mit all ihren Risiken betrachten z.B. Themen wie Cybermobbing und Einfluss von Influencern mit Werbung und Manipulation kamen zur Sprache.

Es waren intensive Tage und mit einer großen Abschlussveranstaltung haben sich alle wieder Verabschiedet. Neue Freundschaften sind entstanden und viele neue digitale Kenntnisse wurden erworben.

Ich. Echt. Stark.

15.12.2024 – 31.07.2025 gefördert vom Kinderhilfswerk.


Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche (8-17 Jahre) mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die sich mit sozialem Druck und der Stärkung ihrer Persönlichkeit auseinandersetzen. Durch Theaterstücke, Workshops und kreative Kunstformen wird das Thema "soziale Anpassung vs. individuelle Persönlichkeit" intensiv behandelt. Drei altersgerechte Theaterstücke werden inszeniert, begleitet von Diskussionsrunden zu Gruppendruck, Selbstwahrnehmung und kreativen Wegen, sich gegen sozialen Druck zu behaupten. Die Teilnehmenden gestalten selbst Bühnenbild, Kostüme und Musik und haben die Möglichkeit, sich in Fotografie und Film mit Hilfe von Workshops auszuprobieren. Das Projekt zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein und die kreative Ausdrucksfähigkeit der Kinder und Jugendlichen zu stärken.

Bewegen ist Leben.

Gefördert von Erasmus Sport.

Zeitraum 60 Tage in 2025.


Eine Fachkraft unserer Organisation wird ein „job shadowing“ beim Partner Taller de Talentos in Spanien machen.

Wir wollen der neuen Organisation in Spanien helfen, mehr Bewegung in die pädagogische Arbeit einzubeziehen auch

wenn man denkt "ich spiele doch nur Theater". Alle Trainer und Honorarkräfte sollen davon profitieren, dass einer unserer

Fachkräfte eine Zeitlang vor Ort ist. Unsere Fachkraft möchte im Gegenzug etwas hinter die Kulissen schauen und der Leitung über die Schulter schauen. Gerade neu gegründete Organisationen im Aufbau müssen bestimmte Lösungen finden und Entscheidungen treffen. Eine

Organisation zu leiten und aufzubauen möchte unsere Fachkraft ein wenig miterleben um sich in diesem Punkt

weiterzubilden und ggf. Fachwissen zu teilen.

Let`s move - Bewegung für ALLE

Zeitraum 01.05.2025 – 30.04.2026


Das Projekt wird geleitet und durchgeführt von 5 jungen Menschen aus Bremen, geht über 12 Monate und wir vom „Integration durch Kunst e.V.“ begleitet.


Wir haben die Idee mehr Bewegung über Tanz für junge Bremer anzubieten. Besonders für benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Mütter. Unsere Zielgruppe sind mehrheitlich junge Migranten, Geflüchtete sowie inklusive Menschen und junge Mütter.

Die Idee kam beim schauen von Olympia in Paris – Bewegung macht Spaß in der Gruppe. Diese Dynamik wenn man zusammen kämpft und gewinnt ist einzigartig und reißt einen mit.

Im Alltag haben wir alle zu wenig Spaß bei Bewegung. Wir haben uns gefragt wie wir das ändern können? Gerade junge Menschen benötigen Angebote und eine Motivation sich mehr zu bewegen. Tanzen in der der Gruppe macht Spaß, weil laute Musik einfach motiviert.

Unsere Zielgruppe für die Kinderdisco sind zwischen 6-14 Jahre alt, Tanzen für Jugendliche 15-22 Jahre und Tanzen für junge Mütter (18-30 Jahre) mehrheitlich mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund und stets offen für inklusive junge Menschen. Wir planen pro Tanzveranstaltung 10-25 Teilnehmer*innen. Durch eine Moderation soll die Veranstaltung für alle ein Gewinn sein.

Solidaritätsprojekt "Girl Power - wie geht das?"

Start 2024 für 12 Monate.

Das Projekt wir von 5 jungen Frauen geleitet und durchgeführt, ebenso kam die Idee dafür von ihnen. Das Format des Solidaritätsprojekts der Europäischen Union fördert Eigeninitiative und Engagement mit finanzieller Förderung.

„Im Rahmen des Projekts "Girl Power - wie geht das?" haben wir uns das Ziel gesetzt, jungen Mädchen dabei zu helfen, nicht nur ihre innere Stärke und Schönheit zu erkennen, sondern auch ihren Selbstwert und ihre Fähigkeiten, welche im Verlauf des Projekts besser verstanden und gesteigert werden sollten. Es wird angestrebt bestehende Hindernisse anzusprechen und einen Raum für positive Veränderungen zu schaffen, der die Mädchen auf ihrem Weg zur Selbstentfaltung unterstützen soll.

Ein zentraler Bestandteil ist es, den Teilnehmerinnen zu vermitteln, dass unabhängig von unfairer äußerer Wahrnehmung und Spiegelung, sie wertvoll und einzigartig sind. Ebenfalls legen wir besonderen Fokus darauf, gemeinsam mit den Mädchen an Gewohnheiten und Glaubenssätzen zu arbeiten, die oft schon in der Kindheit verankert wurden. Durch gezielte Unterstützung ermutigten wir sie, sich von hinderlichen Glaubenssätzen zu lösen.“

Das Projekt geht über 12 Monate und wir vom „Integration durch Kunst e.V.“ begleitet.

Wo ist Lotti?

Im Theaterstück „Wo ist Lotti?“ werden die Zuschauer erleben, wie Kinder spielerisch einen Platz in der Welt suchen und finden. Die Welt ist chaotisch, aber wenn sie zusammenhalten, wird es schon werden.

Im Mittelpunkt stehen Mut, Freundschaft und das Bewusstsein der eigenen Stärke. Die Teilnehmer*innen erarbeiten das Stück zusammen mit der Regisseurin Kira Petrov und orientieren sich an der Figur Lotti.

Es werden 24 Kinder im Alter 8 -12 Jahren am Stück mitwirken und teilweise erstmals auf einer Bühne stehen. Wir arbeiten mit Teilnehmer*innen aus vielen Nationen aus den benachteiligten Stadtteilen Bremens.

Das fertige Stück ist für Kinder und Jugendliche konzipiert und spricht ebenso Erwachsene Zuschauer an. Es handelt von Freundschaft und Mut.

Premier ist am 21.+22.06.2025

Regenbogenflagge - was bedeutet das eigentlich?

"Regenbogenflagge - was bedeutet das eigentlich?" und "Meine Familie ist bunt" sind neue Projekte zur Demokratieförderung. Sie sollen Verständnis aufzeigen für eine bunte Gesellschaft. Die jungen Teilnehmer*innen aus Bremen sollen selber möglichst bunt gemischt sein und sich mit demThema Regenbogengesellschaft vielseitig beschäftigen und die Grundsätze der bunten Gesellschaft in Bremen verstehen. Über Workshops sollen kreativ die Inhalte vermittelt werden, mit partizipativen Methoden sollen die TN selber Recherche betreiben und vor der Gruppe dieErgebnisse präsentieren. Das Ziel der beiden Projekte ist, dass sich die TN altersgerecht eine eigene Meinung bilden und Vielfalt in der Gesellschaft verstehen lernen.

WE ARE THE FUTURE

Das Projekt „We are the future“, gefördert von der DFL Stiftung, vermittelt Kindern im Alter von sechsbis zwölf Jahren spielerisch, wie sie durch bewusste Entscheidungen undnachhaltiges Verhalten aktiv zur Umweltgestaltung beitragen können.Bewegung wird als zentrales Lernmittel genutzt, um Zusammenhängezwischen Müllvermeidung, Ressourcenschonung und nachhaltigem Handelngreifbar zu machen.Über sechs Monate hinweg lernen die Teilnehmenden durch praktischeWorkshops, Bewegungsspiele und eine öffentliche Aktion, welche Maßnahmen sie selbst im Alltag umsetzen können. Das Projekt vermittelt nicht nurWissen, sondern stärkt auch Handlungskompetenzen und Teamgeist. Durcheine Kombination aus interaktiven Bewegungseinheiten, einer Exkursionund einer öffentlichkeitswirksamen Aktion erleben die Kinder, dassUmweltschutz keine abstrakte Aufgabe ist, sondern dass sie aktivEinfluss auf ihre Umgebung nehmen können.

Der bunte Weg nach Oz


Das Projekt "Der bunte Weg nach Oz" bietet Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund mit der Theaterkunst in Kontakt zu kommen und Dinge auszuprobieren und sich und ihre Talente und Neigungen kennenzulernen.

Darüber gewinnen sie an Selbstbewusstsein und entwickeln Stärke. In Anlehnung an die Geschichte vom "Zauberer von Oz" wird eine fantasievolle Bühnenreise gestaltet, in der sich nicht nur Dorothy und ihre Freunde auf den Weg in eine neue Welt machen,
sondern auch Kinder und Jugendliche gemeinsam einen Weg der künstlerischen Begegnung gehen. Diese Inszenierung versteht sich als ein Ort der Vielfalt, des Austausches und des gegenseitigen Lernens - fern ab von Leistungsdruck oder Ergebnisorientierung.

Das Ziel ist nicht primär das perfekte Endprodukt, sondern das gemeinsame Wachsen im künstlerischen Prozess. Es ist eine freie Adaption: Der Zauberer von Oz - als Sinnbild einer Reise durch Ängste, Freundschaft, Mut, Diversität und das Finden der eigenen Stimme.

Am Ende steht eine Aufführung auf der Bühne als Musiktheater mit plastischen (bildnerischen) Elementen, Live-Musik, Tanz und interaktiven Szene. Die Aufführung stellt den Höhepunkt für die 40 jungen Akteure dar.

Inklusion + Kultur = was ist zu tun?


Der Verein möchte insgesamt noch inklusiver arbeiten und hat über dieses Projekt die Chance alles noch einmal zu überprüfen, Fragen zu klären um Antworten oder Lösungen zu finden. Über Wokshops und Fortbildungen sollen Ideen gesammelt werden um Kultur noch passgenauer an inklusive Menschen auszurichten und sie anzubieten. Es soll uns als Verein nachhaltig und langfristig helfen mehr inklusive Angebote zu machen und mehr Teilnehmer*innen mit einer Beeinträchtigung in unsere Projektarbeit
und Theaterkultur einzubinden.

Projektzeitraum 01.10.2025 - 31.08.2026 gefördert vom Fonds Soziokultur

Frieden ist möglich


Das Projekt "Frieden ist möglich" hat zum Ziel ukrainische und russische junge Menschen aus Bremen zusammen zu bringen. Die Projektgruppe besteht aus 5 jungen Bremer*innen mit russischen oder ukrainischen Wurzeln und wir wünschen uns einen Austausch auf Augenhöhe - ohne den Einfluss der Erwachsenen. Wir bieten Raum und Zeit für Austausch und inhaltliche Workshops um beispielsweise Fake News besser zu erkennen. Wir wollen erreichen, dass junge Menschen sich eine eigene Meinung bilden und wir sind der Meinung, dass alle Menschen in Freiden leben möchten. Das Projekt wird unterstützt von Integration durch Kunst e.V. und finanziert von der Initiative: CHILDREN JUGEND HILFT

Zwischen den Sprachen – Jugendliche im Spannungsfeld von Herkunft und Gesellschaft


Junge Menschen vermeiden oft in der Öffentlichkeit in der Heimatsprache zu sprechen. Was haben sie für Gründe? Welche Rückmeldungen der Gesellschaft hat sie dazu bewogen? Sie fühlen sich meist hin- und hergerissen zwischen zwei Welten: der Familiensprache und der dominanten Landessprache. Unsere Teilnehmenden kommen aus Familien mit Wurzeln in Kasachstan, der Ukraine oder Russland. Was sie verbindet, ist nicht ein Herkunftsland, sondern die Sprache. Und die Suche nach einem Platz zwischen dem, was war, und dem, was kommen soll. Der anhaltende Krieg trägt ebenfalls dazu bei, sich für die Familiensprache zu schämen. Man möchte dazugehören und nicht auf die Kriegsparteien reduziert werden und so verleugnen einige bereits ihre Herkunft.

Im Zentrum steht ein russisches Märchen, das viele aus ihrer Kindheit kennen: Buratino. Doch diesmal geht es nicht um den bekannten Helden, sondern um die Nebenfigur Karabas Barabas. Gemeinsam stellen wir folgende Fragen: Warum ist er so geworden, wie er ist? Was hat er verloren? Und was bedeutet das für uns?

In wöchentlichen Treffen und Workshopphasen setzen sich die Teilnehmenden mit diesen Fragen auseinander – künstlerisch, sprachlich und persönlich. Sie schreiben eigene Texte, entwickeln Szenen, gestalten Figuren und Bühnenbilder, arbeiten mit Stimme, Bewegung und Ausdruck. Dabei fließen ihre Sprachen, Russisch und Deutsch, ganz selbstverständlich in den Prozess ein. Es geht um Erinnern, Erfinden und Erkennen. Und um die Erfahrung, dass aus der eigenen Perspektive etwas Gemeinsames entstehen kann. Das Ergebnis soll in 2026 auf die Bühne kommen und vor Publikum gezeigt werden.


Projektzeitraum: 15.10.2025 - 30.06.2026

Inklusion - wie geht das?

08.10. – 11.10.2025 in Valencia.


Die Fachkräftebegegnung mit dem neuen Partner aus Spanien fand im Oktober an 4 Tagen in Alicante statt. Wir haben zusammen das Thema Inklusion von allen Seiten beleuchtet und Ansätze gefunden, wie die Organisation inklusiver werden kann.

Methoden die genutzt wurden waren Workshops, Diskussionen und Kleingruppenarbeit mit praktischen Anteilen. Es war eine gute Mischung. Die Partnerschaft wurde gestärkt und der Austausch hat neue Impulse gegeben.

Cybermobbing, KI, Influencer - ICH im Netz echt oder fake?


13.10. – 18.10.2025 Internationale Jugendbegegnung in Spanien (Torrevieja).


Die 30 TN sollten sich mit den Themen rund um KI, Algorithmus, Cybermobbing und den Einfluss von Influencern beschäftigen. Über Workshops und kreative (digitale) Theaterarbeit an ihrem Bild im Internet und welchen Einfluss das Internet ganzheitlich auf sie hat (positive und negative Aspekte). Es sollten kleine kreative Videos entstehen über Interviews und als Kurzfilm zu den Themen sowie Theaterszenen für den Abschlussabend. Die Jugendlichen haben einen bewussteren Blick auf KI, Algorithmen und digitale Risiken entwickelt und gleichzeitig praktische Fähigkeiten in Fotografie, Videografie, Audioaufnahme und Bearbeitung gesammelt. Die Mischung aus inhaltlicher Arbeit und kreativen Ausdrucksformen kam gut an.

Bühne für Vielfalt - Theater für mehr Demokratie

"Bühne für Vielfalt - Theater für mehr Demokratie" im Zeitraum 01.12.2025 - 30.11.2027


Die Corona Krise, die Inflation, die Kriege sowie der Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus machen große Sorge und verhindern, dass Kinder und Jugendliche sich mit ihrem Leben, ihrer Zukunft und den eigenen Hobbys, Wünschen und Träumen beschäftigen. Angriffe auf Minderheiten und auf den vermeintlichen Feind (z.B. Schwarze, Juden und russisch sprachige Menschen) nehmen zu. Radikalisierung, Gewalt unter Kindern und Jugendlichen sowie Mobbing, ist in jeder Schule ein Thema und viele Lehrkräfte und Angehörige sind hilflos. Die jungen Menschen erleben Diskriminierung, Ohnmacht und mangelnde Wertschätzung.

Im Normallfall kann ein junger Mensch ohne Hilfe sein Leben regeln. Bei der Zielgruppe ist das anders, sie werden nicht hinreichend unterstützt. Das hat der aktuelle "Teilhabeatlas" für Bremen gezeigt. Die hohe Armutsquote in den benachteiligten Stadtteilen Bremens verhindert meist ein gesundes Aufwachsen und sie haben generell weniger Zugang zu stärkenden Freizeitangeboten.

Das Projekt will Kinder und Jugendliche in ihrer Identität stärken, ihr politisches Bewusstsein fördern und ihnen Werkzeuge geben, sich kreativ und reflektiert mit der Realität von Rechtsruck und Diskriminierung auseinanderzusetzen. Theater als Methode ermöglicht dabei einen geschützten Raum für Ausdruck, Konfliktbearbeitung und gemeinsames Lernen.

Die Ergebnisse des Projektes sollen als kleine Aufführungen und Theaterstücke direkt in den betroffenen Stadtteilen und darüber hinaus gezeigt werden, um mit dem Publikum der Mehrheitsgesellschaft in den Austausch darüber zu kommen. Weil auch das Publikum eine Rolle hat, selbst wenn es im Zuschauerraum sitzt.

Hierdurch wirkt das Projekt nicht nur empowernd für die Jugendlichen, sondern auch aufklärend und präventiv auf die Mehrheitsgesellschaft. Pädagogische Begleitung sorgt dafür, dass Fragen nach Ungleichheit oder gesellschaftlicher Spaltung konstruktiv aufgegriffen und reflektiert werden

Theaterspiel fordert und fördert alle wesentlichen sozialen und kulturellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, weil sie für das Gelingen gebraucht werden: Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gedächtnis, sprachlicher und körperlicher Ausdruck, Präsenz im Auftritt, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Fantasie.